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Ursprüngliche Frage:

"Welche Arbeitsplätze werden geschaffen?"

Hallo,

Kernargument für den Bau der Bürogebäude ist ja die Schaffung von Arbeitsplätzen im Bezirk.

Meine Frage ist daher, welche Art von Arbeitsplätzen werden geschaffen?

Geht es hier eher um hoch- bis höherqualifizierte Arbeitsplätze oder um einfache Anstellungsverhältnisse?

Daraus folgt für mich die zweite Frage:

Haben Friedrichshainer Anwohner eine Chance auf die Arbeitsplätze oder bringt Daimler seine eigenen Leute aus Schwaben mit?

Grüße
F'hainer

08.02.2012, 14:39 von Wilhelm Brandt

Das Thema Arbeitsplätze wurde in der öffentlichen Diskussion dahingehend aufgenommen, dass es gelungen ist, Arbeitsplätze in Berlin zu halten. Der Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland (MBVD) stand vor der Entscheidung, wo künftig sein Domizil sein wird. Bereits heute ist der MBVD in Berlin vertreten. In Friedrichshain werden somit die bereits heute in Berlin tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an einem Standort zusammen geführt. Sie hatten sich auch mit überwältigender Mehrheit für einen Verbleib am Standort Berlin ausgesprochen. Entstehen wird hier ein Gebäude mit ausschließlicher Büronutzung und einem Ausstellungsraum mit entsprechenden Büroarbeitsplätzen. Ein produzierendes Werk oder ein Werkstattbetrieb entsteht hier nicht.

Aus Sicht des Bauherren sprechen für den Neubau eine Reihe von Argumenten. Einmal die Tatsache, dass das Gebäude auf einer ungenutzten Brache entsteht und somit dem Flächenverbrauch entgegengewirkt wird. Zudem handelt es sich um ein innerstädtisches Areal - so kann bestehende Infrastruktur genutzt werden und muss nicht ressourcenintensiv neu erstellt werden. Wichtig ist auch, dass hier nicht spekulativ gebaut wird, sondern ein zertifiziertes „Green Building“ für einen sich langfristig engagierenden Mieter entsteht.

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Die letzten Kommentare zu weiteren Themen

21.10.2011, 12:28 von Batō
Weiter entwickelt?
Was jetzt entworfen wurde ist leider nichts anderes als ein völliger Rückschritt. Die vorige Planung war sicherlich kein architektonisches Juwel, doch aber zumindest auf der Höhe der Zeit und als modern zu bezeichnen. Der Turmanbau stand dort selbstbewusst zur Spreeseite hingewandt und war doch bereits geradlinig und klar gestaltet. Rein designtechnisch fand ich auch den Übergang von Hochhaus zu den hinteren Flachbauten sehr gelungen. Was jetzt geplant ist, kann man getrost schon vor der Bauausführung als hoffnungslos veraltet bezeichnen (Spiegelglas…die 80er Jahre lassen grüßen). Der neue Entwurf wirkt sehr einförmig und klobig, die Fensteranreihung trivial und die zur Stralauer Allee gemusterte Fassade wie ein Strickpulli (sehr schön von einem User im Deutschen Architektur Forum ausgedrückt). Was nützen da die schönen Lichtreflexionen wenn das Gebäude sonst nichts Interessantes zu bieten hat? Damit erweisen sie nicht nur dem Großprojekt Mediaspree sondern aufgrund dessen überregionalen Strahlkraft auch der Stadt Berlin einen Bärendienst. Ich war immer ein Befürworter der Mercedes-Planung doch was jetzt dort entstehen soll ist mehr als enttäuschend…traurig, traurig. Bato